Biografie

Es ist immer schwierig von sich selbst eine Biografie zu schreiben.

Für mich stellte sich die Frage was ich für wichtig halte um es der Öffentlichkeit preis zu geben.

Nunja,- ich versuch es einfach mal.

Geboren wurde ich in der besinnlichen Kleinstadt Goch am Niederrhein. Meine Eltern waren “fleißig” und so bin ich mit 5 Geschwistern aufgewachsen.

Nach meiner Schulzeit absolvierte ich eine Ausbildung zur Konditoreifachverkäuferin.

Ich lernte einen Mann kennen und ich machte eine “Umschulung” zur Hausfrau und Mutter.

Als mein Mann im Jahr 2017 verstarb war das ein schwerer Rückschlag für mich, jedoch habe ich mich nicht unterkriegen lassen und bin meinen Weg gegangen.

2018, Kommissar Zufall spielte eine große Rolle, traf ich einen sehr alten Freund wieder.

Walker Jones, der sich in der Musikbranche einen Namen gemacht hat, suchte noch eine Backgroundsängerin.

Ich, die noch nie was mit Musik zutun hatte, wollte es einfach mal wissen und sang bei ihm im Studio einige Spuren ein.

Für mich klang das sehr gut und motivierte mich was eigenes zu machen.

Durch die Corona Pandemie und dem damit verbundenen Einschränkungen fiel mir fast die Decke auf den Kopf.

Also, getreu den Motto No Risk-No Fun, produzierte Walker Jones den ersten Song mit mir- eine Coverversion von “Kerston Ott’s Regenbogenfarben”

Der Song war einfach zu schade um in der Schublade zu verschwinden,- ich wollte auch wissen wie der Song in der breiten Öffentlichkeit ankommt.

Mit dem was dann passierte hätte ich nie gerechnet. Der Song stieg auf Platz 36 in den Downloadcharts ein und hielt sich über eine Woche in den Top 100 Charts. Auch international erreichte der Song Chartplazierungen. (Japan, Malta, China, USA, Frankreich, Spanien, Chile, Maledieven, Südkorea, Taiwan usw.)

Das da ein paar Tränchen flossen ist doch ganz klar, wer hätte damit gerechnet. Einige konnten es sich trotzdem nicht nehmen lassen mich zu belächeln,- aber wie sagt man so schön: “Mitleid bekommt man geschenkt – Neid muss man sich erarbeiten”

Die Motivation wuchs ins unermessliche und wir produzierten noch einige Songs. Diese konnten nicht ganz an den Erfolg von “Regenbogenfarben” anknüpfen, waren aber alle in den Charts plaziert.

Ich will damit sagen, das wenn man einen herben Schicksalsschlag hinnehmen musste, sich nicht zu verstecken braucht. Ob nun die Musik oder anderen Dinge, man sollte sich selbst verwirklichen und anderen Menschen ein Vorbild sein.

So oder so geht das Leben weiter, aber was man draus macht ist jedem selbst überlassen.

Ich für meine Begriffe habe alles richtig gemacht und fühle mich wohl in meiner Haut.

Die Musik ist für mich Nahrung für die Seele, so wie für andere vielleicht der Sport usw.

Ich mache weiter und lasse mich nicht unterkriegen,- egal was andere sagen, es ist mein Leben und meine Musik.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen nur das Beste und denkt mal drüber nach.

Eure